Dell stellt neue Server-, Storage- und Virtualisierungslösungen vor

Dell bringt in seiner 11. Servergeneration die Tower-Server PowerEdge T410 und T710 sowie den Rack-Server R410 neu auf den Markt. Im Storage-Bereich stellt Dell das iSCSI-SAN-Array EqualLogic PS4000 und die NAS-Lösung PowerVault NX3000 neu vor. Darüber hinaus kündigt Dell zusätzliche Virtualisierungslösungen und -dienstleistungen an.
Zu den neuen Produkten des PowerEdge-Portfolios zählen die speziell für die Anforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) konzipierten Tower-Server PowerEdge T410 und T710. Der PowerEdge T410 ist mit einer Gehäusetiefe von lediglich 24 Zoll die ideale Lösung für Unternehmen mit beschränktem Platzangebot. Maximale Skalierbarkeit bietet der PowerEdge T710: Er integriert bis zu 16 Laufwerke zum Ausbau der Speicherkapazität. Pluspunkt: Die Server der Serie PowerEdge T410 und T710 lassen sich leicht administrieren. Der integrierte Lifecycle Controller sorgt für eine einfache und schnelle Inbetriebnahme über die Konfiguration bis hin zur Fehlerdiagnose.
Laut Dell ist der PowerEdge R410 trotz der Performance-Steigerung von bis zu 80 Prozent gegenüber der vorhergehenden Geräte-Generation ein sehr geräuscharmen Server. Höchste Performance wird durch Unterstützung von High-Speed-Verbindungen wie InfiniBand QDR und DDR sichergestellt. Zusätzlich zum Dell Lifecycle Controller ist beim R410 die Dell Management Console vorinstalliert. Damit wird das Systemmanagement durch eine zentrale Sicht auf die gesamte Infrastruktur erleichtert.
Im Storage-Bereich bringt Dell das SAN-Array EqualLogic PS4000 und die NAS-Lösung PowerVault NX3000 neu auf den Markt. Die EqualLogic PS4000 ermöglicht Storage-Virtualisierung sowie Thin Provisioning und bietet einfache Administrations-Funktionalitäten. In bestehende EqualLogic-SAN-Umgebungen kann sie problemlos integriert werden. Zu den Features der PowerVault NX3000 gehören der gemeinsame Datenzugriff von Windows-Clients und nicht Windows-basierten Systemen sowie die Technologie Single-Instant Storage (SIS), mit der Redundanzen durch die mehrfache Speicherung identischer Daten beseitigt werden.
Neben der Einführung der neuen Server- und Storage-Produkte hat Dell auch sein Angebot an Virtualisierungslösungen erweitert. So stellt Dell künftig beispielsweise zwei vorkonfigurierte Virtualisierungsarchitekturen bereit, die einfach und schnell implementiert werden können. Speziell für Rechenzentren ist eine “Out-of-the-Box”-Lösung mit Blade-Servern der Dell-PowerEdge-M-Serie, iSCSI-Storage-Arrays EqualLogic PS6000, Cisco Catalyst Switches, VMware vSphere 4 und Novell Platespin Migrate konzipiert worden.
Für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) besteht die Virtualisierungskonfiguration aus PowerEdge R710, PowerVault MD3000i, PowerVault DL2000, PowerConnect Switches und Microsofts Virtualisierungssuite einschließlich Windows Server 2008 Hyper-V mit System Center Essentials und System Center Virtual Machine Manager 2008.
Dell kündigt zudem an, dass die eigenen Server-Plattformen künftig auch neueste Virtualisierungslösungen wie VMware vSphere 4, Citrix Essentials für XenServer 5.0 und Windows Server 2008 R2 Hyper-V unterstützen werden.