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MWC 2011: Nvidia Tegra 3 als erster Quad-Core für Mobile-Geräte und Android vorgestellt

Nvidia hat gestern auf dem Mobile World Congress 2011 seinen brandneuen Tegra 3 in einem Android-Tablet vorgestellt. Wobei anzumerken ist, dass Nvidia bisher offiziell nicht von Tegra 3 oder Tegra 2 3D, Tegra 4 oder sonstigen Modellbezeichnungen spricht. Stattdessen belässt es Nvidia beim Codenamen „Kal-El“. Wie auch immer die Marketingbezeichnung lauten wird, die Vorführung machte schnell klar, dass sich Tegra 3 oder eben „Kal-El“ keineswegs in der Aufwärmphase befindet. Denn die Nvidia-Leute gaben mächtig Gas und zeigten, was Tegra 3 bei Spielen und bei der Videowiedergabe so drauf hat. Aber eins nach dem anderen.

Rummms! Das schlägt selbst bei der Reizüberflutung des GSMA Mobile World Congress 2011 wie eine Bombe ein. Nvidia hat seinen ersten Quad-Core Mobile-Prozessor Tegra 3 und die Tegra Roadmap vorgestellt. Was Michael Rayfield von Nvidia zum Launch von Tegra 3 auf dem MWC 2011 erzählt, klingt wie ein Krimi.

Klammheimlich wurde vor 12 Tagen das Projekt „Kal-El“ auf das Gelände des MWC gebracht. Begleitet von einer Heerschar von Ingenieuren, aus allen Teilen der Welt. Wie Michael betont, haben die Nvidia-Jungs monatelang und rund um die Uhr am Projekt Kal-El aka Tegra 3 gearbeitet. Und das muss stimmen. Denn das Tempo mit dem Nvidia die Entwicklung nach vorne peitscht, ist schlicht enorm.

Die Leistungsshow geriet dann ebenfalls sehr eindrucksvoll. Gezeigt wurde Slitherines History: Great Battles Medieval, das bereits am 2. Februar bei Googles Android-Event vorgestellt wurde. Das lief mit 720p und 650 feindlichen Soldaten auf dem Kal-El-Tablet richtig rund. Bei der Demonstration der Videoleistung wurde nicht etwa nur ein 10-Zoll-Panel genutzt. Nvidia langte gleich richtig derb zu und ließ das Kal-El-Tablet 1.440p HD-Videomaterial auf ein Panel mit satten 2.560 x 1.600 Pixeln dekodieren.

Project Kal-El web-browsing benchmark

Technische Details Projekt KAL-EL aka Tegra 3

  • weltweit erste Mobile Quad-Core-CPU
  • neue 12-Core Nvidia GPU mit 3D-Stereo-Unterstützung
  • Extreme HD mit 2.560 x 1.600 Pixlen
  • 5x schneller als Tegra 2

Technische Details Projekt KAL-EL aka Tegra 3

Technische Details Projekt KAL-EL aka Tegra 3

Stimmen die Projektvorgaben, dann läutet Nvidia wieder ein neues Zeitalter bei der Gesamtleistung für Mobile-Geräte wie Tablets ein. Zwar haben auch andere Hersteller wie beispielsweise Qualcomm starke und skalierbare Chipsätze mit bis zu 4 CPU-Cores gezeigt, doch an die Grafikleistung von Nvidias 12-Core-GPU dürfte die Konkurrenz so schnell nicht herankommen.

Nvidia Tegra Roadmap

Nvidia Tegra Roadmap

Neben der eindrucksvollen Vorführung von Tegra 3 hat Nvidia bereits einen Ausblick auf seine kommenden Meilensteine der künftigen Tegra-Entwicklung gezeigt. Die neuen Projekte tragen die Codenamen „Wayne“ (2012), „Logan“ (2013) und „Stark“(2014). Stark soll nach dem Willen von Nvidia etwa 75x schneller arbeiten als der heutige Tegra 2. Für was man in der Praxis eine 75fache Tegra-2-Leistung nutzen kann? Laut Nvidia werden die Kunden ein derartiges Leistungsvermögen im Jahr 2014 auch nachfragen.

Coremark 1.0 Kal-El vs. Intel Core 2 Duo T7200

Coremark 1.0 Kal-El vs. Intel Core 2 Duo T7200

Besonders eindrucksvoll stellt Tegra 3 KAL-EL seine hohe Leistung im Vergleich mit Intels Core 2 Duo T7200 im Coremark 1.0 unter Beweis. Während der Intel 2-Kern-CPU Core 2 Duo T7200 (4 MByte L2-Cache, 2,00 GHz, 667 MHz FSB) bei einem Coremark-1.0-Wert von 10.135 die Puste ausgeht, sprintet Kal-El (Tegra 3) noch ein Stück weiter auf satte 11.352. Das sitzt.

Coremark performance on Kal-El

Wie Taylor Wimberly von Androidandme.com berichtet, soll Kal-El bereits verfügbar sein. Laut Taylor werden die Chips bereits als Samples ausgeliefert und dann im August diesen Jahres in Tablets zu finden sein. Zum Weihnachtsgeschäft 2011 soll Tegra 3 dann auch Einzug bei den Smartphones halten.

Quelle: Nvidia und Android and Me

zeigte auf einem Panel mit satten 2.560 x 1.600 Pixeln

MWC 2011: HTC präsentiert 7-Zoll-Tablet HTC Flyer

HTC stellte heute auf dem GSMA Mobile World Congress 2011 sein 7-Zoll-Tablet HTC Flyer vor. Das rund 415 Gramm schwere HTC Flyer Android-Tablet kommt im nahtlosen Aluminium-Gehäuse und soll auf Basis von HTCs Sense UI und Android 2.4 neben der klassischen Fingerbedienung auch digitale Stifteingabe (Scribe) erlauben.

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Zum Verkaufsstart ist beim 195 x 122 x 13,2 mm messenden HTC Flyer damit ab Werk zunächst Googles Android in Version 2.4 dabei. Ein Update auf die Version 3.0 soll aber laut HTC frühest möglich bereitgestellt werden. Zu kaufen soll es das HTC-Tablet Flyer im 2. Quartal 2011 in einer WiFi-Variante ab 699 Euro geben.

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Unter der edlen Alu-Haube arbeitet der 1,5 GHz Single-Core-Prozessor MSM 8255 von Qualcomm, der interne Speicher fasst 32 GByte. Via Micro-SD-Karte kann der Speicher auf bis zu 32 GByte erweitert werden. Der 17,7 cm (7“) Zoll große kapazitive SLCD-Touchscreen bietet eine native Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln. Zur weiteren Ausstattung gehören: HSPA+, integrierte 1,3-MP-Frontkamera, integrierte 5-MP-Kamera auf der Rückseite mit Autofokus, LED-Blitz, Gesichtserkennung, GPS, Bluetooth 3.0, WLAN 802.11b/g/n und ein 4.000mAh starker Akku.

Technische Daten HTC Flyer:

  • Prozessor: Qualcomm MSM 8255, 1,5 GHz, Single-Core
  • RAM: 1 GByte
  • interner Speicher: 32 GByte
  • Micro-SD-Speicher: bis 32 GByte
  • Display: 7 Zoll, Multitouch, 1.024 x 600 Pixel, Stifteingabe, Scribe
  • Mobilfunk: HSPA/WCDMA: 900/AWS/2100 MHz | Quad-Band GSM/GPRS/EDGE: 850/900/1800/1900 MHz
  • GPS: interne GPS-Antenne
  • Kommunikation: WLAN 802.11b/g/n, Bluetooth 3.0 mit A2DP
  • Sensoren: Umgebungslichtsensor, G-Sensor, digitaler Kompass
  • Schnittstellen: 3,5-mm-Klinke, Micro-USB (12-Pin Micro-USB 2.0)
  • Kameras: Rückseite 5 Megapixel, Vorderseite 1,3 Megapixel
  • Akku: 4.000 mAh
  • Stand-by: bis 1.470 Stunden
  • Video-Wiedergabe: bis 4 Stunden
  • OS: Google Android 2.4
  • Gewicht: 415 g
  • Abmessungen: 195,4 x 122 x 13,2 mm
  • Marktstart: 2. Quartal 2011
  • Preis: 700 Euro

Quelle: HTC

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