Online-Dienst Friendfeed von Facebook gekauft!

FriendFeed ist tot! Es lebe Facebook! Das Online-Netzwerk Facebook holt sich im Kampf mit dem populären Kurznachrichten-Dienst Twitter nun Schützenhilfe und kauft den Twitter-Rivalen Friendfeed auf.

Nach Informationen des „Wall Street Journal“ liegt der Wert von FriendFeed (FF) derzeit bei knapp 50 Millionen Dollar. Wie „gut informierte Personen“ wissen wollen, lege Facebook immerhin die Summe von 15 Millionen Dollar in bar auf den Tisch. Der Rest werde in Facebook-Aktien vergütet.

Friendfeeds Service bietet mehr Möglichkeiten als der des Rivalen Twitter, bei dem Nutzer miteinander mit lediglich mit kurzen Nachrichten von 140-Zeichen kommunizieren können. Bilder und andere multimediale Inhalte können lediglich via einfacher Dienste wie beispielsweise „TwitPic“ ausgetauscht werden.

Allerdings hat wohl besonders das – im Vergleich zu Twitter – recht komplexe Erscheinungsbild von Friendfeed viele Anwender auch abgeschreckt. Ungeachtet dessen haben so einige Internet-Enthusiasten aber für FreindFeed die Flaggen hoch gehalten. All das hat aber offensichtlich nicht gereicht: Laut Schätzungen kam FriendFeed zuletzt auf knapp eine Million Nutzer. Bei Twitter sollen es inzwischen rund 45 Millionen sein.

Wie golem berichtet, sollen im Rahmen der Übernahme alle zwölf Mitarbeiter von FriendFeed zu Facebook wechseln, dessen vier Gründer erhalten Positionen im Senior-Management von Facebook. Paul Buchheit, Bret Taylor, Jim Norris und Sanjeev Singh waren früher für Google tätig und maßgeblich an Produkten wie Google Mail und Google Maps beteiligt.

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